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25.12.11
Fotogalerie: UDS Trun vs. BLB Selects

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19.12.11
Videointerview mit Östlund

Rückblick: UDS Trun - BLB Selects

18.12.11
Matchvorschau: BLB gega Trun

Pavel Piechowski analysiert

10.12.11
Matchbericht:

HC Pöckianer - BLB Selects

10.12.11
Videointerview mit Tanner

Rückblick: HC Pöckianer - BLB Selects

08.12.11
Matchvorschau: BLB gega Pöckianer

Janne Ticketer analysiert






BLB-Selects – Matchberichte

 

BLB Selects – Chinooks 17 : 0

Höhepunkt zum Saisonschluss

Arosa, 26. März 2011, Anpfiff 17:15 Uhr (MEZ)

Über dieses Spiel lässt sich jedoch nicht viel sagen.
Es war kein schönes Massaker was sich da in Arosa bot. Die geschwächten Chinooks hatten den stark spielenden BLBs nichts entgegenzuhalten.
Die BLBs dominierten gleich von Anfang an und steigerten sich immer mehr in einen Spielrausch. Bei den Chinooks hingegen bemerkte man im Laufe des Spiels die schwindende Kampflust. Verständlich, bei dieser grässlichen Ohrfeige. Die BLBs liessen jedoch nicht locker, klebten gnadenlos wie Pitbulls am Puck und schossen Tor auf Tor.
Somit gab es keine nennenswerten Höhepunkte in diesem Spiel - Das ganze Spiel war ein Höhepunkt.

Arosa, Eissporthalle Obersee
Zuschauer: 4

BLB Torschützen:
  1:0 Härti (Sheimes)
  2:0 Frässer; (Ausschluss Tanner)
  3:0 Gianni (Elmer)
  4:0 Sheimes (Luc)
  5:0 Frässer (Ueli)
  6:0 Canella (Härti)
  7:0 Elmer (Tanner)
  8:0 Elmer (Canella)
  9:0 Luc
10:0 Elmer (Luc); (Ausschluss Gianni)
11:0 Sheimes (Canella)
12:0 Elmer (Härti)
13:0 Ueli (Frässer)
14:0 Härti (Elmer)
15:0 Frässer (Canella)
16:0 Luc (Ruedi)
17:0 Frässer (Ueli)

Strafen: Tanner, Sheimes und Gianni jeweils 2 min.

BLB Selects: Marco; Canella, Luc, Tanner, Ruedi; Sheimes, Frässer, Ueli, Gianni, Härti, Elmer
An der Bande: Tichonow

awt

 

Soft Ice Team – BLB Selects 7 : 8

Kampf der Titanen

Schaffhausen, 5. Februar 2011, Anpfiff 10 Uhr (MEZ)

Samstag Morgen, weniger oder noch weniger frisch trafen wir uns um 6:45 Uhr vor der Post in Bonaduz. Ein Frust überkam die Anwesenden. Über Nacht hatten sich plötzlich noch 3 Simulanten abgemeldet und somit fuhren wir mit lediglich 7 Spielern im Handgepäck nach Schaffhausen. Die grosse Frage die sich aufzwang: Wie stellt man eine Mannschaft auf, die aus 6 Stürmern und einem Verteidiger besteht?
Doch dem Siegeswillen sollte dies keinen Abbruch tun, und als während der Fahrt Frässer seine Handorgel auspackte kam auch Stimmung auf.

Dann um 10 Uhr begann der Kampf auf dem Eis. Zwei starke Teams standen sich gegenüber und von Anfang war klar, dass hier keine Geschenke verteilt werden. Das Spiel entwickelte sich zu einem Kampf der Titanen: Der BLB-Star Beat Clopath (mit seinem Vasallen Tim vo Arosa) gegen den Soft-Ice-Star Kevin von Känel (mit Vasall Andreas Bietenhader). Unterstützt von starken Teams liessen die Titanen regelmässig die roten Lampen glühen.

Trotz des starken Auftritts gingen die BLBs jedoch mit zwei Toren Rückstand in die Pause. Während dieser liess Präsi Balz seiner Wut freien Lauf und stauchte die Mannschaft zusammen. Die Predigt wirkte. Im zweiten Drittel spielten die BLBs als Mannschaft besser zusammen als das Soft Ice Team. Auch die BLB-Stürmer, die infolge Verteidigermangel zu eben diesen mutieren mussten, zeigten nach den anfänglichen Schwierigkeiten eine vorzügliche Leistung. Und so schafften es die BLBs in der zweiten Hälfte oft, von Känels Angriffe zunichte zu machen. Dem gegenüber drehten Clopath und vo Arosa noch etwas auf und erzielten Tor auf Tor.

Das Spiel war bis zur letzen Spielminute spannend. Die Soft Icer hatten gegen Ende noch zwei Pfostenschüsse zu verbuchen, Milli und Frässers Abwehrfalle schnappte hässlich ins Leere, die BLBs waren ausgelaugt, ... doch alles half den Soft Icern nicht mehr. Die BLBs verliessen das Eis wieder mal als Sieger. Tanners Freudengeschrei klingelt den Fans noch heute in den Ohren.
Standardmässig wurde der Sieg in Schaffhausen gleich vor Ort noch mit einem kleinen oder sogar einem grossen Bier gefeiert.

Schaffhausen, Eishalle KSS
Zuschauer: 3

BLB Torschützen:
0:1 Beat (Frässer)
0:2 Beat (Tim)
3:3 Beat (Tanner)
6:4 Beat (Tanner)
6:5 Tim (Balz)
6:6 Beat (Milli)
6:7 Beat (Balz)
7:8 Tim (Beat)

Strafen: Wär au immer

BLB Selects: Jann; Tanner, Milli, Frässer, Balz, Beat, Tim, Sheimes
An der Bande: Tichonow, Säntis Zwischendenfronten

awt

 

BLB Selects – HC Pöckianer 3 : 11

Verdammnis

Arosa, 22. Januar 2011, Anpfiff 17:15 Uhr (MEZ)

Arosa, Eissporthalle Obersee
Zuschauer: 7

BLB Torschützen:
1:X Canella
2:X Gianni (Frässer)
3:X Balz

BLB Selects: Unknown Soldier; Canella, Gianni, Balz, Frässer, 3 Barracudas
An der Bande (eigentlich nur im Restaurant!): Fisch (verletzt)

balz

 

Molson Stars – BLB Selects 6 : 2

Verblendung

Chur, 16. Januar 2011, Anpfiff 20:15 Uhr (MEZ)

Die Wettbüros waren geschossen. Der Start war gelungen. Die BLBs fanden schnell ins Spiel und beglückten die mitgereisten Fans mit einigen gelungenen russischen Kombinationen. Auch kanadisch wurde etwas geboten. Balz, Hans, Wulla - alle kämpften sich durch die gegnerischen Reihen und hinterliessen bei ebendiesen ein muffiges Ohrensausen. Die BLB-Fans jubelten und erwarteten den souveränen ersten Treffer. Da dieser sich nicht einzustellen vermochte, entschied sich der Puck hingegen, das Tor der BLBs zu beglücken. Die Molsons nutzen den gewonnenen Schwung aus und nahmen die BLBs schwer unter Beschuss. Diese jedoch konnten, trotz eines weiteren kassierten Tors, das Spiel wieder ausgleichen und bedrängten den nach dem 2:0 phlegmatisch auf dem Eis dahintrödelnden Gegner. Dann erlöste Balz die BLBs und schoss den ersten Topf. Motivation und Kampfeswille der BLBs stiegen.

Die Berserker der BLBs wurden danach sogar noch vom Strafenteufel unterstützt. Nach und nach wurden die Molsons wegen kleinerer Vergehen auf die Böse-Buben-Bank verdonnert. Was dann folgte war NICHT der erwartete Torhagel! Den zu Anfangs frenetisch feiernden Fans blieb die Spucke weg. Die Molson Stars kassierten, wie gesagt, mehrere Strafen nacheinander - über eine Minute war sogar eine 5:3 Überzahl - doch die BLB-Cracks vermochten den gegnerischen Goalie nicht mal ernsthaft zu fordern. Manche Fans schlossen danach aus Protest die Augen - die radikaleren unter ihnen brannten sich gar ein Auge aus! Doch auch dieser Protest vermochte die BLBs nicht zu Spitzenleistungen treiben. Nachdem die Strafenzeit vorbei war, nutzten die Molsons die (aus endlich vollzählig) scheinende Überzahl aus und brachten innert kürzester Zeit die rote Lampe gleich dreimal zum glühen.

Dieser Genickbruch konnte auch durch die hervorragende Leistung des Dreierteams im Stuff nicht mehr in Kampfeswille umgemünzt werden. Milli erzielte noch das zweite Tor für die BLBs, und Balz füllte sein halbes Dutzend Pfostenschüsse in dieser Saison. Doch das Spiel war verloren. Nach dem Spiel hörte man Tichonow noch sagen: «Unser Team ist zu gut für diese Welt!». Die Frage, ob er damit nur seine Hoffnung kund tat, dass er auf einem anderen Planeten eher vernichtbare Gegner finden könne, bleibt wohl unbeantwortet.

Chur, Obere Au
Zuschauer: 9

BLB Torschützen:
2:1 Balz (Milli)
5:2 Milli (Sheimes)

Strafen: Tanner, Wulla, Frässer (je 2 min.)

BLB Selects: Ruedi; Canella, Tanner, Wulla; Balz, Hans, Milli; Sheimes, Frässer, Gianni
An der Bande: Tichonow, Marco und Fisch (beide verletzt)

awt

 

EHC Tschiertschen – BLB Selects (abgebrochen)

Vorzeitiger Spielabbruch

Lenzerheide, 12. Dezember 2010, Anpfiff 18:25 Uhr (MEZ)

Nach der momentanen Misere bei den BLBs erwartete Sie in diesem Spiel ein noch stärkerer Gegner als in den Spielen zuvor. Jedoch die BLBs stiegen voll motiviert und mit viel Einsatz aufs Eis und konnten mit den Tschiertschnern gut mithalten. Dieser Widerstand passte den Tschiertschnern offensichtlich nicht, weshalb Sie sich immer mehr auf ihre unfairen Qualitäten konzentrierten. Zumindest in einem Punkt haben sie ihre Überlegenheit gezeigt: Sie können bestens versteckt faulen. Hingegen die BLBs - die mit der Zeit auch sauer wurden - denen fehlt diese Eigenschaft, weshalb sie ihre Rückfauls voll offensichtlich machten.
Zwischendrin beruhigte sich das Spiel wieder etwas, jedoch wieder waren es die Tschiertschner, die mit einer Welle von unschönen Attacken zuschlugen. Damit das Spiel nicht in einer Orgie des Köpfeeinschlagens endete zog der Schiedsrichter die einzig richtige Konsequenz und beendete das Spiel vorzeitig.

Fazit: Der fast schon legendäre Drückebergersatz «Wir müssen am Montag wieder arbeiten» eines anderen Bonaduzer Hockeyteams ist hier mal angebracht. Die Partie gegen Tschiertschen sparen sich die BLBs in Zukunft.

Die unheimliche Stimme aus dem Nichts flüsterte nach dem Spiel: «Trotz alledem tat es den BLBs gut, dass sie wieder mal richtig gefordert wurden. Mit der spielerischen Leistung - vor allem durch Biss und Ehrgeiz - die man heute von ihnen sah, hätte man die letzten Gegner nur so vom Eis gefegt!»

Sheimes Cloputov beschrieb sein zweites Tor wie folgt: «Beim zweiten Tor bin ich seitlich kanadisch durchgebrochen, habe den Goalie mit der Schulter getäuscht, dann den Puck aufgestellt und mit einer gezielten Granate in eine Lücke zwischen den Beinen, die gerade mal so breit war die der Puck, versenkt.» Ein anonym bleiben wollender chinesischer Iphone-Zuschauer bestätigte: «Genau so wal es gewesen!»

Lenzerheide, Sportzentrum
Zuschauer: 7

BLB Torschützen:
1:1 Canella (Simon)
2:2 Sheimes (Simon)
X:3 Sheimes (Milli)

Strafen: Sheimes (2 x 2 min.)

BLB Selects: Christian; Fisch, Tanner; Canella, Mike; Balz, Hans, Milli; Sheimes, Frässer, Simon
An der Bande: Tichonow, Marco (verletzt)

awt

 

Chinooks – BLB Selects 3 : 2

Lebenszeichen?

Grüsch, 9. Dezember 2010, Anpfiff 21:15 Uhr (MEZ)

Hinweis: Die Wahrheit über dieses Spiel wäre zu nebenwirkungsreich, weshalb dieser Bericht die Fakten ein ganz klein wenig blumiger gestaltet.
Nachdem die BLBs am letzten Samstag mit der 3:15 Niederlage in Arosa Clubgeschichte geschrieben hatten mussten die Stars vor diesem Spiel psychologisch betreut werden.
Voll motiviert und siegessicher reisten die BLBs nach Grüsch. Beim Torhüter wurde nicht gespart und in einem teuren Transfercoup gelang es dem Management einen bedeutend stärkeren Torhüter als beim Sensationsspiel gegen die Hurricane Hobes zu verpflichten.

Schon nach kurzer Spieldauer war klar was dieses Spiel zu bieten hatte – ein Blizzard-Tempo.
Die BLBs spielten mit extrem viel Zug auf das Tor und konnten kaum gebremst werden. Sie spielten enormes Vorpressing – wuchtig und unerschrocken.
Balz Pfostenschuss. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Beton-Taktik der Chinooks Risse bekam und die BLBs mit dem 0:1 brillierten. Dieses Geschoss war so schnell, dass man es nicht einmal in der Zeitlupe ausmachen konnte – dies zumindest nach Aussage von Torschütze Sheimes. Romantiker hingegen bezeichneten den Schuss eher als Lahmschuss und meinten, er tauge für ein Cover für die neue Kuschelrock-CD.
Keine Spielminute später liess Meisterskorer Balz die Gegner wie trübe Tassen dastehen und drückte den Puck kaltlächelnd zum 0:2 über die Linie. Nun schien der schwarze Kobold für die BLBs zu laufen.
Auf Pass von Milli erzielte Gianni sogleich das nächste Tor für die BLBs – zumindest fast: Der Schuss zerfetzte den Lack des Torgehäuses.
Nach einem Faul und einem Wechselfehler der Indianer – und somit einer 5:3 Überzahlsituation – schien das 0:3 nur eine Formsache zu sein. Jedoch ein böser Bube – der BLB-Strafensammler – wusste diese Situation durch ein unnötiges Faul zu entschärfen.

Nach der Pause gings im gleichen Stiel weiter. Jedoch das Pech liess die grandiosen Cracks der BLBs zu Dutzenden scheitern und verhinderte somit das Stängeli. Dann kam es noch dicker, denn Gianni Nannini zog sich seine obligatorische Verletzung zu.
Und so kam es wie es kommen musste. In ihrem Übermut standen die BLBs für die Indianer Spalier und kassierten prompt das 1:2. Davon liessen sich die BLBs jedoch nicht abschrecken und sie luden die Gastgeber zum 2:2 ein.
Plötzlich aus dem Dornröschenschlaf erwachet, dass das Stängeli ja nur das Muss und nicht die Realität war, sahen sich die Cracks der BLBs sodann einer möglichen drohenden Niederlage ausgesetzt.
Durch einen Sololauf von Frässer wurde die ganze Mannschaft wachgerüttelt. Leider schaffte er es nach einem sensationellen Trick nicht, das leere Tor zu treffen. Stattdessen fiel er vornüber aufs Eis und zog mit seinem Kinn eine Furche in dasselbe, in der man «Rüabli» setzen könnte.
Völlig unerwartet und mit Hilfe von Tanner erzielten die Indianer nebenbei das 3:2.
Durch eine weitere unnötige Strafe wurde der bereits legendäre Schlussspurt der «Nr. 1 von Bonaduz» verhindert, womit die Niederlage besiegelt war.

Grüsch, Eishalle
Zuschauer: 6

BLB Torschützen:
0:1 Sheimes
0:2 Balz

BLB Selects: Marc; Canella, Tanner, Plump; Balz, Gianni, Sheimes, Milli, Frässer
An der Bande: Tichonow, Marco (verletzt), gegen Ende Spiel: Gianni (kurzfristig verletzt)

marco & awt

 

BLB Selects – Hurricane Hobes 3 : 15

BLB schreibt Clubgeschichte – Höchste Niederlage

Arosa, 4. Dezember 2010, Anpfiff 14:15 Uhr (MEZ)

Es ereignete sich am 4.12.2010 um 14.00 Uhr in der Eishalle Obersee in Arosa. Die Selects hatten alles für ein flottes Spielchen hergerichtet. Alles? Nun, die Mannschaft war top motiviert, agierte aber von Anfang an auf verlorenem Posten. Zum ersten Mal in dieser Saison musste der Liga-Krösus ohne seinen Misserfolgscoach Anti Tichonow auskommen. Dieser Umstand stellte sich später als vernichtend heraus. Was aus der Sicht der Fans auch neu war: Nicht einer der Akteure war auch nur ansatzweise stockbesoffen, was aus der Sicht des Vorstandes eine absolute Frechheit war und an Spielverweigerung grenzt. Anfangs der Partie hielten die kämpferisch ganz o.k. spielenden BLBs mit und dominierten mit dem neuen Traumduo Balz/Hans (die Phasenweise an die glorreichen Tage von Bykov/Khommutov erinnerten) den Gegner über weite Strecken.

Zum zweiten Mal in dieser Saison setzte man auf Ersatzgoalie Tanner, der seine Feuertaufe in Schiers gegen die "Prättigauer Schualbuaba" mit Bravour gemeistert hatte. Doch an diesem Nachmittag musste er erkennen, dass man auf keiner Position so schnell vom König zum Bettler wird, wie auf der Seinen. Doch was war geschehen? Nach einem kleinen Aussetzer setzte es bereits nach kurzer Spieldauer das 0:1 für die Hurricane Hobes ab. Praktisch im Gegenzug stach die zu neuem Glanz erstrahlte russische Superwaffe Balz. Mit einem herrlichen Tor konnte er das Score wieder ausgleichen. Kurz darauf markierte Hans (der wie immer mit einem äusserst voluminösen Kopf und Sauerstoffmangel spielte) sogar das 2:1. Der Matchplan schien voll aufzugehen, bis der talentlose Tanner den Puck zum 2:2 aus den Maschen holen musste. Von diesem Zeitpunkt an erinnerte der Hexer von Schiers eher an einen Paintball Spieler als an eine Mauer. Irgendwie schaffte er es immer wieder den Schüssen des Gegners auszuweichen und somit zu überleben. Mit der neuen Tanner`schen Taktik gelang es den Selects dann auch, hoffnungslos in Rückstand zu geraten. Irgendwo beim Stand von 2:11 konnte Hans einen Pass von Sheimes noch zur Resultatkosmetik im Tor des Gegners verstecken. Das Spiel plätscherte so dahin und aus Shut-out Tanner wurde allmählich 1.5 Stängali Tanner. Mit dem Schlussresultat von 15:3 zuungunsten der BLB stellten die tapferen Mannen einen neuen minus Rekord auf. Doch die ganze Niederlage am Goalie fest zu machen wäre an dieser stelle total falsch. Das Slapshot Magazin nahm sich die Mühe und analysierte das Spiel.

Die Spieler in der Einzelkritik:

Tanner: -
Hielt was zu halten war, hatte jedoch zu wenig Puckberührungen um ernsthaft bewertet zu werden. Kann einer der ganz Grossen werden.

Canella: 3
War der einzige Akteur mit dem Wikinger auf der Brust, dem es immer wieder gelang, mit seinen brandgefährlichen Pässen Torgefahr zu produzieren. Dumm nur, dass die meisten Fehlpässe waren und die eigene rote Lampe zum erleuchten brachten.

Frässer: 2.5
Kämpferisch ein absolutes Vorbild. Die verfrässene Flügelfrässe wurde nach dem Spiel vom deutschen Sportfernsehen aufgrund seiner nicht ganz alltäglichen Stocktechnik zu den World Timberjack Games in Kanada eingeladen.

Sheimes: 3
Blieb neben seinem Assist blass. Lenkte mit seiner unnötigen Strafe das Spiel in die falschen Bahnen. Läuferisch der klar beste Bierliebhaber.

Balz: 3.5
Wenns läuft eine Scoremaschine(1Tor, 1Assist), ist man im Rückstand und kassiert ein paar unglückliche Tore, neigt der wuchtige Center dazu, den Bättel hin zu werfen.

Hans: 2.5
Extrem Torgefährlich. Ist ein Klassischer Sniper, doch leider absolut ohne Durchschlagskraft, wenn er nicht mit Vorlagen gefüttert wird. Muss unbedingt mehr druck auf den Stock bekommen. Sehr Mannschaftsdienlich, spielte trotz Grippe.

Gianni: 2.5
Blieb allen Erwartungen zum trotz das ganze Spiel über unverletzt. Einige gute Abschlüsse, musste zu Hause bei den Hasen übernachten. Ein Versprechen für die Zukunft.

Die Pflaume:
Alle nicht angetretenen BLB Spieler.

Sterneparade:
*** Schiri Lutz
** Strassenwart Chur-Arosa
* Eislauf Mädchen

Arosa, Eissporthalle Obersee
Zuschauer: ein paar Dutzend

BLB Torschützen:
1:0 Balz
2:0 Hans (Balz)
3:12 Hans (Sheimes)

BLB Selects: Tanner; Canella, Gianni; Balz, Frässer, Hans, Sheimes
An der Bande: Marco (verletzt)

marco

 

Fönn Daxx – BLB Selects 4 : 4

Ausgleichstreffer in letzter Sekunde

Schiers, 29. November 2010, Anpfiff 19:15 Uhr (MEZ)

Mit grosser Spannung warteten die BLBs auf ihren Ersatzgoalie Shutout-Tanner, der in der Kabine mit dem umziehen zu kämpften hatte. Shutout-Tanner – seit 25 Jahren ungeschlagen im Tor! Wird er diese Serie fortsetzen können fragte man sich? Nicht zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass Shutout-Tanner auch seit 25 Jahren nicht mehr im Tor stand ...

Mit Fönn Daxx trafen die BLBs auf einen Gegner den es zu schlagen galt. Voller Siegeswillen stiegen die BLBs aufs Eis und schon bald zeigten sie wer hier der Meister ist. Hans erhielt einen Traumpass von Balz und erzielte souverän das 0:1 für die BLBs. Nicht lange danach nutzte Frässer einen Fehlpass vor dem gegnerischen Tor eiskalt aus und erhöhte auf 0:2. Präsi Balz Pfostenschuss – fast also das 0:3. Eine Unachtsamkeit in den eigenen Reihen liess dann die Daxxer den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Mike jedoch versuchte gleich darauf auf Pass von Sheimes die Hoffnungen der Daxxer mit seinem Tor zum 1:3 endgültig zu zerstören. Danach gings ab in die Pause. In dieser ersten Spielhälfte wäre sogar noch mehr für die BLBs dringelegen.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel ausgeglichener. Die anwesenden Hockeyexperten waren sich uneinig, ob die Daxxer zugelegt hatten oder die BLBs nachliessen. Coach Tichonow verwarf kurz nach Start schon die Hände und prophezeite eine hässliche Wendung in diesem Spiel. Zuerst blieb alles etwa ausgeglichen. Auf beiden Seiten gabs einige Chancen, die für die Torhüter jedoch keine grosse Bedrohung bedeuteten. Jedoch die Daxxer kamen immer besser ins Spiel und nahmen Goalie Tanner unter Beschuss. Dieser konnte mit ein paar souveränen Paraden einige Torchancen zunichte machen, doch dann wurde er doch erwischt – und dies gleich dreimal hintereinander in relativ kurzer Zeit. Der neue Spielstand war nun 4:3 für die Daxxer! Spielerisch zwar unterlegen jedoch konditionell besser erkämpften sie sich die Wende. Die Daxxer liessen dann etwas Überheblichkeit durchblitzen und kassierten prompt eine Minute vor Spielschluss eine Strafe dafür. Die BLBs tauschten Goalie Tanner gegen einen sechsten Feldspieler aus und diese Rechnung ging auf. Praktisch in der letzten Sekunde rettete Frässer auf Pass von Hans die BLBs vor einer totalen Blamage und erzielte den auf jeden Fall verdienten Ausgleichstreffer zum 4:4. Praktisch gleichzeitig kam der Schlusspfiff und somit gabs wieder einen Punkt für die BLBs.

Schiers, Kunsteisbahn
Zuschauer: fast 2

BLB Torschützen:
0:1 Hans (Balz)
0:2 Frässer
1:3 Mike (Sheimes)
4:4 Frässer (Hans)

BLB Selects: Tanner; Canella, Wulla, Plump; Balz, Frässer, Hans; Sheimes, Gianni, Mike
An der Bande: Tichonow, Marco und Milli (beide verletzt)

awt

 

BLB Selects – HC Trun 2 : 4

Erste Saisonniederlage der BLB-Selects

Flims, 10. November 2010, Anpfiff 19:50 Uhr (MEZ)

Mit einem leicht mulmigen Gefühl reisten die BLBs zu diesem Spiel. Mit dem HC Trun, der früher einmal Liga gespielt hatte, trafen sie diesmal auf einen klar routinierteren Gegner. Das Gefühl wurde jedoch mit dem traditionellen Kabinenaufwärmen verscheucht und voller Motivation stiegen die BLBs ins Spiel.

Das Spiel begann recht ausgeglichen und die BLBs schafften es gekonnt, die trainingsmässig klar überlegenen Gäste in Schach zu halten. Goalie Prisco parierte souverän einige Angriffe, wurde dann aber doch einmal erwischt. Wulla jedoch glich nicht lange danach mit einem windigen Traumlauf, in dem er die Gegner wie nicht abgeholte Wäsche stehen liess, zum 1:1 aus. Voller Elan zauberten die BLBs einige weitere Chancen aufs Eis, jedoch vor dem Pausenpfiff war es der HC Trun, der mit 1:2 in Führung ging.

Nach der Pause spielten die BLBs souverän weiter. Das Spiel blieb spannend. Doch Fortuna war ihnen nicht gnädig und der HC Trun verwandelte den Puck zur 1:3 Führung.
Wieder war es Wulla mit einem Traumlauf, der den Anschlusstreffer für die BLBs erzielte.
Nun begann der Kampf um den Ausgleich. Präsi Balz schoss mit seinen neu geschliffenen Schlittschuhen regelrecht übers Eis und erzielte fast diesen wichtigen Treffer. Auch der Bullykönig des Abends, Sheimes, erkämpfte für die BLBs einige gute Chancen.
Dann kam der Pfostenschuss von Wulla, und alles schien möglich.

Doch das Glück liess sich nicht herausfordern und der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen.
Zwei Minuten vor Schluss wurde dann in einem umstrittenen Entscheid noch der Torhüter der BLBs aus dem Spiel genommen und ein zusätzlicher Stürmer stieg aufs Eis. Doch es sollte nicht sein und der HC Trun erzielte aufs leere Tor den Siegestreffer zum 2:4.
Insgesamt hatten die BLBs kein schlechtes Spiel gezeigt, auch wenn ihnen der Sieg verwehrt blieb. Das Rückspiel im Januar in Trun wird dann besonders schwierig, denn da wird der HC Trun von ihren zahlreichen frenetisch jubelnden Fans unterstützt.

Flims, Prau la Selva
Zuschauer: 5

BLB Torschützen:
1:1 Wulla (Balz)
2:3 Wulla (Gianni)

BLB Selects: Prisco; Fisch, Hochi; Tanner, Mike; Balz, Wulla, Gianni; Sheimes, Milli, Frässer
An der Bande: Tichonow, Marco (verletzt)

awt

 

HC Pöckianer – BLB Selects 1 : 2

BLB-Selects mit blauem Auge davongekommen

Chur, 06. November 2010, Anpfiff 17:15 Uhr (MEZ)

Nach dem überzeugenden Saisonstart gegen die Molson Stars hatten die Zuschauer viel von den BLBs erwartet. Die Spannung unter den 8 Zuschauern war dementsprechend gross.
Schon vor dem Spiel zeichnete sich jedoch ab, was danach das ganze Spiel durchzog. Gianni verletzte sich beim Umkleiden bzw. beim «Sitzen und auf Bier warten» in der Umkleidekabine auf unerklärliche Weise und fiel für das Spiel aus. Ebenfalls verletzt, aber infolge Ersatzmangel und Unverzichtbarkeit trotzdem voll im Einsatz, war Torhüter Nr. 1 Marco. Auf das Auflisten anderer gemeldeter Wehwehchen sei an dieser Stelle verzichtet.

Das Spiel startete pünktlich um 17:15 Uhr und die BLB’s liessen gleich ihre Klasse aufblitzen. Die Zuschauer sahen ein paar geniale Spielzüge und schon kurz nach dem Anpfiff klirrte der Pfosten durch eine Granate von Beat. Doch das wars dann auch schon fast. Was den Fans danach geboten wurde ist unbeschreiblich! Einige Spieler konkurrierten im Zuschauen regelrecht mit den auf den Sitzplätzen verweilenden Fans. Milli erlöste dann auf Pass von Hans die BLBs und erzielte den Führungstreffer. Doch auch die Führung brachte keinen Schwung in das Spiel (auf beiden Seiten nicht) und somit stand es zum Pausenpfiff 0:1 für die BLBs.

Von der zweiten Spielhälfte lässt sich noch weniger erzählen. Einzig das Tor von Beat, auf Pass von Canella, lohnt sich der Tinte auf diesem Papier. Erwähnt werden soll trotzdem aber auch Hans, der Ausdauersportler der BLBs, der entgegen seiner Kondition einen sehr guten Einsatz zeigte. Und auch die Verteidigung, die ihren Job ganz gut erledigt hatte. Was sonst noch passierte ... ist eben ... unbeschreiblich.

Coach Tichonow war mit dem Spiel alles andere als zufrieden. Laut Sonntagszeitung jedoch bleibt er – zumindest vorerst – noch beim Team und schlägt das Angebot aus der NHL somit aus. Doch seine Worte waren klar: «Diesen Sieg verdanken wir nicht unser eigenen Spielstärke sondern einzig dem Versagen der Pöckianer. So etwas will ich nie mehr sehen müssen!». Die Zuschauer, die teilweise schon vor dem Schlusspfiff den Eisplatz verliessen, schliessen sich still diesem Kommentar an.

Chur, Obere Au, Aussenanlage
Zuschauer: 8

BLB Torschützen:
0:1 Milli (Hans)
1:2 Beat (Canella)

BLB Selects: Marco; Fisch, Canella, Tanner; Balz, Hans, Milli; Sheimes, Beat, Frässer
An der Bande: Tichonow, Gianni (kurzfristig verletzt), Öl-Böch, Theo

awt

 

BLB Selects – Molson Stars 2 : 2

Gelungener Saisonauftakt für die BLB-Selects

Flims, 20. Oktober 2010, Anpfiff 19:40 Uhr (MEZ)

Für die meisten Spieler der BLB's war es die erste Eisberührung seit mehr als einem halben Jahr. Die Sommerangst mancher Spieler vor Eis (ausser in Drinks) verhinderte das sonst übliche harte Sommertraining von Coach Tichonow. Auf alles gefasst erwarteten Fans wie das Team somit das erste Spiel der Saison. Gegner waren die Molson Stars, die man im letzten Jahr beim Belmont Cup trotz massivstem Mineralstoffmangel besiegen konnte.

Traditionell wurde das Aufwärmen in der Umkleidekabine mit Kaffee Zwätschga begonnen. Danach ab aufs Eis und schon das Einspielen zeigte, dass die Spieler noch nicht alles vergessen hatten. Anpfiff Schiedsrichter Mösi pünktlich um 19:40 Uhr. Die Molson Stars (vermutlich von den vielen Trainingsstunden in klarem Vorteil) beherrschten dann auch anfangs das Spiel. Doch nach und nach kamen die BLB's ins Spiel, wie auch der Goalie Nr. 1 Marco sein Bestes tat um einen Rückstand zu verhindern. Die BLB's hatten einige gute Chancen erarbeitet, scheiterten jedoch an der notwendigen Abschlusshärte. Einen hässlichen Befreiungsfehler nutzten dann die Molson Stars aus und gingen mit einem 0:1 Vorsprung in die Pause.

Das Pausenkonzept «Calanda Bräu und Standpauke» sollte danach für die nötige Abschlusshärte der BLB's sorgen. Und die Rechnung ging auf. Nach einigen traumhaften Spielkombinationen, bei denen leider die Torlampe nicht zum Leuchten gebracht wurde, und nach einem nicht anerkannten Goal von Präsi Balz, versenkte kurz danach Verteidiger Canella souverän den Puck im Netz der Molsons. Das Hoch hielt an und Milli verwandelte den Puck souverän zum neuen Spielstand von 2:1. Einen Penalty kurz danach konnte er jedoch leider nicht verwerten. Somit stand es beim Auspfiff 2:1 für die BLB's. Da die Eismaschine noch nicht bereit stand monierte Gion-Gieri (ein BLB-Spieler - Name geändert) und das Spiel wurde nochmals für 10 Minuten weitergeführt. Da gelang den Molson Stars noch der Ausgleich zum 2:2, welches auch das Schlussresultat in diesem ausserordentlich fairen Spiel war.

Insgesamt sah man in dieser ersten Partie der BLB's in dieser Saison von beiden Teams ein paar sehr gute Spielkombinationen, wodurch das Spiel sehr interessant verlief. Das Spiel glich insgesamt einer Berg- und Talfahrt und auch die Traubenbildung wurde etwas viel beobachtet. Es war aber insgesamt ein absolut überzeugender Start in die Saison und es zeigte sich, dass man von den BLB's diese Saison noch einiges erwarten darf.

Flims, Prau la Selva
Zuschauer: 11

BLB Torschützen:
1:1 Canella (Wulla)
2:1 Milli (Fisch)

BLB Selects: Marco; Fisch, Hochi; Canella, Tanner; Balz, Sheimes, Wulla; Gianni, Milli, Hans, Frässer
An der Bande: Tichonow

awt

 

Iron Flames – BLB Selects 5:2

Der Saisonvorhang schliesst sich mit einer Niederlage für die BLB's

Grüsch, 11. März 2010, Anpfiff 19:10 Uhr (MEZ)

Zuschauer: 4237

BLB Torschützen:
3:1 Milli
5:5 Hubi (Penalty)

BLB Selects: Jörg; Fisch, Caviezel, Hubi Kumpel; Milli, Balz, Sheimes, Gianni, Hubi
An der Bande: Huxley Tichonow, Corina Tichonow

awt

 

Pöckianer – BLB Selects 1:5

Souveräner Sieg trotz Nachwehen vom vorabendlichen Vaterschaftsaufen

Chur, 2. März 2010, Anpfiff 19:10 Uhr (MEZ)

Die ersten Spieler der BLB’s waren bereits in den Umkleidekabinen des Aussen-Eisfelds in der Oberen Au und bereiteten sich auf das Spiel vor. Präsi Balz kam an und erkundigte sich nach der Qualität des Eisfelds. Coach Tichonow antwortete in einem Anfall geistiger Umnachtung: «Das Eis ist ok». Wie er die Wasserlache auf dem Eis übersehen konnte wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Das Spiel fand dann aber auch nicht draussen, sondern in der Halle statt.

Nach dem 2:0 Heimsieg gegen die Pöckianer war ein Sieg in diesem Rückspiel Pflicht.
Bereits vor dem Spiel wurde Coach Tichonow wegen der Spieleraufstellung kritisiert. Dieser hielt sein Versprechen und liess den am Tag davor Papa gewordenen Sheimes als Center im ersten Block spielen. Um den Sturm in diesem Block zu stärken wurden ihm die zwei spielerfahrenen Söldner Battaglia und Gigi zur Seite gestellt. Somit sollte nichts mehr schiefgehen – Und wie sich zeigte, ging diese Rechnung voll auf.

Das Spiel startete relativ gemächlich. Beide Torhüter wurden einige Male – jedoch nie besonders gefährlich – getestet und hielten ihre Tore somit erwartungsgemäss erfolgreich sauber. Erst kurz vor der ersten Drittelspause nutzte Sheimes auf Pass von Gigi das Chaos vor dem Torhüter der Pöckianer knallhart aus und erzielte den Führungstreffer für die BLB’s.

Das zweite Drittel wurde von zwei ominösen Spielphasen dominiert. Zuerst parfümierte Milli den Puck am Torhüter der Pöckianer vorbei. Neuer Spielstand: 0:2. Kurz darauf erzielte Battaglia das 0:3, und gleich danach verwertete Gigi einen Pass von Battaglia zum 0:4.
Diese drei Tore wurden in wirbelnd kurzer Zeit geschossen, und zerstörten somit jegliche Hoffnungen der Pöckianer.
Diese waren danach ausserstande, in der folgenden chronischen Überzahl der Pöckianer auch nur eine wirklich brandgefährliche Torchance herauszuspielen. Chronische Überzahl? Fisch und Sheimes gaben sich jeweils zweimal auf der Strafbank wortwörtlich die Klinke in die Hand.

Im dritten Spieldrittel begehrten die Pöckianer nochmals auf und es gelang ihnen endlich ihren ersten und einzigen Treffer in diesem Spiel zu erzielen. Sie schafften es aber nicht, etwas mehr Druck auf die BLB’s aufzubauen und erhielten bald darauf sogar noch das 1:5, das wiederum Battaglia auf Pass von Sheimes erzielte.
Somit gewannen die BLB’s, trotz des grandiosen wie abartigen Vaterschafts-Saufens am Vorabend, dieses Spiel souverän mit 5:1.

Chur, Hallenstadion
Zuschauer: 3

BLB Torschützen:
0:1 Sheimes (Gigi)
0:2 Milli
0:3 Battaglia
0:4 Gigi (Battaglia, Marco)
1:5 Battaglia (Sheimes, Fisch)

BLB Selects: Marco; Canella, Fisch, Andri; Battaglia, Sheimes, Gigi, Milli, Balz, Hans
An der Bande: Tichonow

awt

 

Chinooks – BLB Selects 6:5

Glückloser BLB-Einerblock! verlor mit drei Lattenschüssen

Grüsch, 4. Februar 2010, Anpfiff 21:40 Uhr (MEZ)

Zuschauer: Unter 100

BLB Torschützen:
0:1 Beat (Marco)
1:2 Beat (Balz, Canella)
1:3 Beat (Canella)
3:4 Beat (Balz)
5:5 Beat (Marco, Balz)

BLB Selects: Mirco Ritter; Canella, Gianni, Marco, Beat, Balz
An der Bande: Saimen Just

xy

 

BLB Selects – Soft Ice Team 5:3

Erneuter Sieg für die BLB Selects

Arosa, 23. Januar 2010, Anpfiff 17:15 Uhr (MEZ)

Die Meinungen der zahlreich anwesenden Hockeyexperten könnten unterschiedlicher nicht gewesen sein. Von durchwegs gut bis durchwegs schlecht gespielt stritten sich die Experten noch stundenlang nach dem Spiel. In zwei Dingen jedoch waren sich alle einig.
Erstens über die grandiose Leistung des BLB-Goalis Marco, dass dieser sich ein grosses Stück vom Kuchen abschneiden könne, dass die BLB’s nicht einige Gegentore mehr kassiert haben. Und zweitens über die starke Leistung des tschechischen Jungstars Milan Schestauber, dass dieser mit seiner Glanzleistung wohlverdient in die Liga der erhabenen Hattrickmeister der BLB-Selects aufstieg.

Zum Gegner: Das Soft Ice Team aus Schaffhausen ist ein gern gesehener Gast im Heimstadion der BLB’s, verbindet diese beiden Teams doch nun schon eine längere Freundschaft. Dies zeigte sich auch im Spiel, das im Allgemeinen sehr fair verlief. Natürlich aber zählt auf dem Spielfeld schlussendlich eine andere Regel – und die heisst Sieg.

Das Spiel startete auf mässigem Niveau. Beide Teams hatten einige kleine Torchancen, die jedoch erfolglos blieben. Da erlöste Milli auf Pass von Hubi und Marco die Teams aus der Lethargie und die BLB’s gingen mit 1:0 in Führung. Ab da kam endlich etwas mehr Pfiff ins Spiel. Das Soft Ice Team erzielte bald den Ausgleich zum 1:1, jedoch kurz darauf traf Hubi zur 2:1 Führung der BLB‘s.
Das zweite Drittel startete mit zwei schnellen Toren des Soft Ice Teams, die somit mit 2:3 in Führung gingen. Kurz vor der zweiten Pausenglocke erzielte aber Milli noch den Ausgleichstreffer für die BLB’s.

Im letzten Spieldrittel steigerten die BLB’s ihre Leistung und dominierten von nun an mehrheitlich das Spiel. Hans erzielte auf Pass von Balz und Sheimes das 4:3 und die BLB’s gingen somit erneut in Führung. Das Soft Ice Team erarbeitete sich noch einige gute Torchancen, scheiterte jedoch jedesmal am souverän spielenden BLB-Goalie Marco. Schliesslich war es wiederum Milli der mit dem 5:3 den BLB-Sieg klar machte.

Nebenbei bemerkt: Einige Spieler versuchten zwischendurch die Abwesenheit von Coach Tichonow auszunutzen um auf Kanadisches Hockey umzustellen. Doch dieser versuchte Strategieputsch misslang hoffnungslos, wie sich wiederum die anwesenden Experten allesamt einig waren.

Arosa, Eissporthalle Obersee
Zuschauer: 7

BLB Torschützen:
1:0 Milli (Hubi, Marco)
2:1 Hubi
3:3 Milli
4:3 Hans (Balz, Sheimes)
5:3 Milli

BLB Selects: Marco; Hans Stoffel, Hirt, Hubi, Milli, Sheimes, Casagrande, Balz
An der Bande, zumindest Teilzeit: Beat (verletzt)
Schiedsrichter: Mösi

awt

 

BLB Selects – Hurricane Hobes 9:3

Russisches Eishockey par Excellence!

Flims, 11. Januar 2010, Anpfiff 21:10 Uhr (MEZ)

Ein mit Freuden, aber auch mit Anspannung erwartetes Rückspiel stand den BLB Selects am vergangenen Montag bevor. Im Hinspiel in Feldkirch (10. November 2009) gewannen die BLB's gegen die Hurricane Hobes knapp mit 1:0, und dies mit einem nennen wir es mal «ungewöhnlichen» Tor. Die Hobes sannen somit auf Rache und kamen voll motiviert in Flims an.
Die BLB's hingegen wussten, dass sie sich eine erneute Niederlage (zuletzt 4 Niederlagen in Serie!) nicht leisten können, da ihnen sonst bald der Abstieg ins Nirwana des Nichts droht.

Die BLB's versuchten also von Anfang an das Spiel zu dominieren, was ihnen auch ausserordentlich gut gelang. Mit überragend und überraschend gutem Passspiel erarbeiteten sie sich bereits in den ersten Spielminuten einige Torchancen, die zweimal am Pfosten des Hobes-Torhüters landeten.
Demgegenüber nutzten die Hobes eine groben Schnitzer der BLB's aus und gingen promt mit 1:0 in Führung. Die BLB's liessen sich davon aber nicht beirren und dominierten weiterhin das Spiel. Beat erzielte schlussendlich den mehr als verdienten Ausgleich zum 1:1. Danach ging alles sehr schnell. Die BLB's spielten sich wortwörtlich in einen Torrausch und erzielten innert kürzester Zeit das 2:1, das 3:1, das 4:1 und das 5:1. Damit war den Hobes der Wind aus den Segeln genommen und es häuften sich bei ihnen die Fehlpässe bzw. die Pöckverluste. Die wenigen Chancen, die sich die Hobes herausarbeiteten konnten, scheiterten praktisch allesamt am stark spielenden BLB-Torhüter. Die BLB's zeigten weiterhin ein souveränes Eishockey und Milli erzielte kurz vor der Pause noch das 6:1.

Nach einer durchwegs von Lob erfüllten Pause war die grosse Frage, ob die BLB's in der zweiten Spielhälfte das Niveau halten können, oder ob sie bereits vom Siegesrausch (und der daraus üblicherweise resultierenden massiven Ansteigung der Fehlerhäufigkeit) beherrscht werden. Die ersten 10 Minuten fielen die BLB's des öfteren in unkontrollierbare Spielmuster. Sie fingen sich jedoch schnell wieder auf und zeigten danach auch in der zweiten Spielhälfte ein souveränes russisches Eishockey, dem Beat mit einem Hattrick noch die Krone aufsetzte. Kurz vor Spielende hatte ein BLB'ler noch das Stängali auf dem Stock, scheiterte jedoch am Torhüter der Hobes.
Somit endete das Spiel mit einem hohen jedoch verdienten 9:3 Sieg der BLB's.

Es war an diesem Abend ein wahrer Genuss, den BLB Selects beim Spielen zuzusehen. Es war die bisher stärkste Leistung der BLB's in dieser Saison. Beat fand wieder zurück in seine Form und wurde mit 5! Toren bester Spieler des Abends. Dieser überragende Sieg war aber auf jeden Fall jedem einzelnen Spieler zu verdanken. Das ganze Team spielte auf bestmöglichem Niveau und jeder Einzelne trug mit einer super Leistung zu diesem Sieg bei. Die Zuschauer sahen ein beim BLB noch nie so souveränes Zusammenspiel. Es wurden sehr viele schnelle und präzise Pässe gespielt, die die Hobes oft chancenlos dastehen liessen.
Das war russisches Eishockey par Excellence!

Flims, Prau la Selva
Zuschauer: 4

BLB Torschützen:
1:1 Beat
2:1 Corsin (Beat, Hubi)
3:1 Beat (Balz, Canella)
4:1 Milli (Hubi, Gianni)
5:1 Hubi
6:1 Milli (Hubi, Beat)
7:2 Beat (Balz, Fisch)
8:2 Beat (Gianni)
9:2 Beat (Sheimes, Jörg)

BLB Selects: Jörg; Fisch, Canella, Corsin; Balz, Beat, Sheimes, Milli, Hubi, Gianni
An der Bande: Tichonow

awt

 

BLB Selects – Battling Bishops 1:6

Kanadischer Samstag

Arosa, 2. Januar 2010, Anpfiff 17:15 Uhr (MEZ)

Arosa, Eissporthalle Obersee
Zuschauer: kein Dutzend

BLB Torschütze:
3:1 Frässer

BLB Selects: Marco; Milli, Sheimes, Frässer, Färber, Balz, Casanova Senior, Casanova Junior, Nold, Mike
An der Bande: Der wilde Kroate

xy

 

BLB Selects – EHC Tschiertschen 0:5

Schwarzer Sonntag für die BLB Selects

Arosa, 20. Dezember 2009, Anpfiff 19:00 Uhr (MEZ)

Im letzten Matchbericht zog Sportreporter Tanner das Fazit: «Das fehlen der Stars war unüberstehbar und konnte nicht kompensiert werden.» Dass dem nicht so ist, bewiesen die BLB’s an diesem «schwarzen Sonntag» gegen den EHC Tschiertschen, denn zumindest die Stürmer-Stars waren vollzählig anwesend.

Über das Spiel lässt sich nicht viel sagen.
Die Niederlage ist nicht den Verteidigern in die Schuhe zu schieben. Und ebenfalls nicht Ersatzgoalie Gadient. Vier von den Fünf Gegentreffern kassierte der «Atomblock» der BLB’s. Dieser Block hatte zwar auch mehr Schüsse auf das gegnerische Tor, jedoch praktisch alle immer nach langangekündigten Sololäufen, worauf sich die Tschiartschner schnell eingestellt hatten.
Somit wurde dieser sonst manchmal brandgefährlichen Spielweise die Zähne gezogen, und der Gegner musste keinen einzigen Treffer einstecken. Coach Tichonow versuchte vergeblich die Spieltaktik anzupassen – aber offensichtlich scheiterte er dabei vollkommen.
Positiv zu erwähnen bleibt aber der zweite BLB-Block. Dieser versuchte einige Male mit sehenswerten Spielzügen den gegnerischen Torhüter zu bezwingen. Es fehlte ihm im Abschluss jedoch leider die notwendige Präzision, oder wie dem ersten Block auch manchmal einfach ein bisschen Glück.

Die wichtige Frage, wie dieses Debakel der BLB Selects zustande kam, muss noch genau analysiert werden.
Lag es daran, dass die BLB’s auf der Anreise nach Arosa erstmals in dieser Saison die berühmt-berüchtigten 365 Kurven fahren mussten, und vielen Spielern deshalb auch Stunden danach noch übel war? Nun aber waren einige Spieler der BLB’s bereits drei Stunden früher angereist, um das Hockeyspiel des EHC Arosa zu sehen. Diese hätten sich dann eigentlich von der grossartigen Leistung des EHC Arosa (7:1 Sieg!) anstecken lassen müssen. Oder?
Die Tschiartschner lösten dieses Problem besser. Die Spieler, die nicht im Einzugsgebiet von Arosa wohnen, kamen mit den Tourenskies über das Weisshorn beziehungsweise liessen sich einfliegen. So konnten sie geschickt die 365 Kurven umgehen.

Oder lag es daran, dass sich unter den Zuschauern fünf holde Jungfrauen befanden, die ihre Ritter auf dem Eis mehr oder weniger lautstark anfeuerten?
Vielleicht wurden die Spieler ja dadurch zu fest abgelenkt oder wollten unbedingt selbst die Tore schiessen und vergassen dabei das Passspielen?
(Korrektur der Red.: Nur vier der fünf Holden sind noch Jungfrauen!)

Natürlich könnte man auch einfach sagen, dass die BLB’s unterlagen, weil die Tschiartschner kurzfristig einen beim 1. Ligaclub EHC Arosa frisch ausrangierten Spieler einsetzten. Doch so einfach ist das nicht. Dieser Spieler war zwar bei den meisten Toren beteiligt, doch insgesamt fiel er auch bei diesem Plauschspiel nicht sonderlich auf.

Woran es also genau lag, das muss noch analysiert werden. Coach Tichonow war auf jeden Fall alles andere als zufrieden mit seinen Jungs. In Fachkreisen wird unter vorgehaltener Hand gemunkelt, dass es sich Tichonow nun vermutlich doch nochmals überlegen wird, ob er das Trainerangebot von ZSKA Moskau annehmen solle.
Den Coach selbst dazu angefragt, sagte dieser nur:

Arosa, Eissporthalle Obersee
Zuschauer: Anfangs etwa 15

BLB Selects: Gadient; Wulla, Milli, Hans; Frässer, Balz, Beat, Sheimes, Casanova Senior, Casanova Junior
An der Bande: Tichonow

awt

 

Menzli Sport – BLB Selects 7:2

Kein Spiel der Spiele

Flims, 14. Dezember 2009, Anpfiff 19:45 Uhr (MEZ)

Es war an einem kalten Montag Abend. Da trafen sich zwei Teams in der Eishalle Prau La Selva, in der Nähe von Flims, Laax, Falera. Diese zwei Teams spielten um 19:30 Uhr Eishockey. Kaum angefangen kreierte sich Frässer eine Chance, eine hochprozentige Chance. Immer noch Zero-Zero. Als die zweite Linie in Flims ankam, hatten auch diese eine gute Szene. Gianni zu Sheimes, doch der vergab klanglos, weil sein russisch so schlecht ist. Väterchen Tichonow reisst sich die Haare vom Kopf. Immer noch auf der Suche nach den Supper Tupperware Becherli in verschiedenen Farbschlägen, eins schöner wie das andere.

Zurück in die Zukunft und zum Spiel. Goali Jörg mit super Paraden behielt die Selects im Spiel der Spiele. Plötzlich dreht Hans auf. Nach dem Präsi Balz Befreiungsschlagpass, zieht Hans auf und davon. Tooor, 1:0 für den BLB. Doch dann plätschert es hüben wie drüben, und beim Bully eingeschlafen steht es 1:1. Goali Jörg wird im Stich gelassen, und die Defense wird überflutet. Kann nicht gut gehen. Logisch, man kassiert dann das 1:2 und das 1:3. Hans und Balz versieben Chance um Chance, und statt 2:3 steht es 1:4, weil alle rumstehen wie Slalomstangen. Doch wieder Hans zu Balz und Tooor. Anschlusstreffer vor der Sirene, die nicht ertönte. Traumkombi: 2:4. Eben keine Sirene, Canella macht trotzdem: Mach mal Pause.

Zweiter Seetag: Trainer und Sheimes immer noch nicht einig ob Russisch oder Kanadisch. Der US Bundesstaat Alaska steht mitten im Weg! Kaum wieder mit Hockey spielen begonnen, fliegt die Scheibe doch tatsächlich auf die nicht besuchte Tribüne. Frässer macht ordentlich Druck auf das gegnerische Gehäuse, und Sheimes bricht durch alles, nur das Tor will ihm nicht gelingen.
Linie Zwei wird besser. Doch jetzt schläft der Atomblock, und tumultisiert sich ins 2:5. Ein hin und her mit vielen Fehlpässen und Gott sei Dank: Der Gegner trifft die leere Kiste nicht, fliegt lieber gegen die Bande, die aber stehen bleibt. Milli mit diversen Aussetzern verliert immer wieder die Scheibe, und nach einem Faul muss er auch noch raus. Der strenge Schiri Canella sieht alles.
Nach einem überstandenen Boxplay versucht Balz ein Buabatrickli. Doch leider, leider nur ein Versuch. Noch 10 Minuten - Jetzt geht's ans Eingemachte. Jörgs Paraden können nicht verhindern, das es 2:6 steht. Färber kassiert im dümmsten Moment eine 2 Min Strafe, weil der Schiri alles sieht. Kanadischer Zugang Sheimes mit weiterer Chance. Und ein Konter genügte fürs 2:7. Canella pfeift noch ein Icing, aber dann war Schluss ohne Sirene an diesem Montag in Flims, Laax, Falera.

Das fehlen der Stars war unüberstehbar und konnte nicht kompensiert werden.
Doch Ende gut, alles gut. Väterchen Tichonow besitzt seine schönen Tuperwärbecherli wieder, Eismeister sei Dank.
Don Promillo: Wo bist du?

Flims, Sportzentrum Prau la Selva
Zuschauer: 0

BLB Torschützen:
0:1 Hans (Balz, Milli)
4:2 Balz (Hans, Frässer)

BLB Selects: Jörg; Fisch, Milli, Färber; Hans, Balz, Frässer, Sheimes, Gianni, Nick Stoff
An der Bande: Tichonow, Tanner

Abwesend, verletzt oder Rekordwasauimmer: Goali: Marco (Muas am 8ti bir Mama si) / Hinna retour: Canella (baut Schiri Karriera uf und ab), Tanner (muas fum Tüfel flücha) / Agriff vorwärts: Wulla (gschpärrt fur EU wäga Torjubel ohni Tor in Feldkirch), Prinzessin (ds schön für Ishockey), Hochholdi (muass Holderkonfi macha) / Schiri: Mösi (isch in dr falscha Ishalla (Arosa?), bitte mälda wänn är gfunda wird.

tanner

 

BLB Selects – Iron Flames 4:7

BLB-Selects durch Strategiewechsel geschwächt

Flims, 7. Dezember 2009, Anpfiff 21:20 Uhr (MEZ)

Nach zweieinhalb Wochen Spielpause – abgesehen von dem Spiel vom Vortag in Arosa, das wegen schlechten Wetters abgebrochen werden musste – waren alle gespannt, ob die BLB's noch in Form waren. Mit den Iron Flames erwartete die BLB's ein nicht zu unterschätzender Gegner. Doch die Zeichen standen auf Sieg. Die Kaffee-Schnaps-Bar in der Kabine hatte viele dankbare Abnehmer und die Motivation war ganz gut.

Doch schon während des Einlaufens zeichnete sich ein Konflikt ab, der den Rest des Abends andauern sollte. «Kanadisches Eishockey» versus «Russisches Eishockey».
Trotz einer glorreichen Siegesserie stellte das Management Coach Tichonow zwei Assistenten zur Seite, wovon einer davon (nicht Canella) mit seinem gebrochenen Kanada-Deutsch schnell für Unruhe in den Reihen des BLB sorgte. Mit allen Kräften versuchte er offensichtlich Unsicherheit in das gut eingespielte BLB-Team zu bringen, was ihm auch immer öfters gelang. So desorganisierte und diffamierte er die BLB Selects, denen deswegen einige Fehler unterliefen, die von den Iron Flames souverän ausgenutzt wurden.

Die Iron Flames gingen bald in Führung, und obwohl sie sich auch nicht viel mehr gute Chancen eröffneten, spielten sie sich souveräner frei, und bei jedem Konter lief ein Spieler mit, der sich an bester Position für einen Pass sowie Torschuss anbot. Die durch den kanadischen Assistenz-Coach demoralisierten BLB's hingegen brauchten viel zu lange, um sich im eigenen Drittel zu organisieren, was eben dem Gegner einige gute Torchancen eröffnete. Auch bei den Angriffen der BLB's zeigte die Verteidigung der Iron Flames, dass sie sich schneller organisieren kann, schneller den Überblick gewinnt und somit auch den Puck zurückgewinnt um ihrerseits wieder einen Gegenangriff zu starten.

Insgesamt muss man festhalten, dass die BLB's nicht schlecht gespielt hatten. Ohne die ständige Einmischung des kanadischen Assistenz-Coachs wäre mehr, vielleicht sogar ein Sieg, möglich gewesen.
Die BLB-Fans hoffen nun, dass das Management aus diesem Fehler lernt, und das Coaching wieder alleine Coach Tichonow überlasst.

Flims, Sportzentrum Prau la Selva
Zuschauer: 4

BLB Torschützen:
1:1 Hochi
2:3 Frässer (Clausi, Tanner)
3:5 Clausi
4:7 Gianni

BLB Selects: Jörg; Fisch, Tanner, Hochi, Plump, Balz, Clausi, Frässer, Gianni, Hans
An der Bande: Tichonow, Canella (verletzt), Sheimes (verletzt)

awt

 

BLB Selects – Pöckianer 2:0

BLB-Selects bleibt auf Siegeskurs

Flims, 16. November 2009, Anpfiff 21:10 Uhr (MEZ)

Mit Spannung erwarteten die Zuschauer diese Partie. Nach dem grandiosen letzten Sieg der BLB’s fragten sie sich: Können die BLB’s dieses hohe Niveau halten oder werden sie des ständigen Siegens langsam Müde bzw. dadurch etwas fahrlässig? Auch fehlten in diesem Spiel einige starke BLB-Spieler, darunter der Goalie Nr. Gold.

Trotz der vielen Absenzen starteten die BLB’s mit zwei vollen Linien in dieses Spiel. Um die eigenen Ressourcen ein bisschen zu schonen, wurde einigen jungen Talenten aus anderen Mannschaften die Chance ermöglicht, einmal in einem Siegerteam mitzuspielen. Dieses Vorgehen war recht riskant: Zeigte sich doch schon beim Umziehen, dass z.B. noch nicht einmal alle wussten (Plump), dass man zum Eishockeyspielen Schlittschuhe benötigt – und wenn, dann spielt man mit deren Zwei! (Ok, das war Gianni, ein erfahrener BLB-Hase.)

Das Spiel begann etwas ruhiger und gelassener, als es die BLB-Fans von der letzten Partie in Feldkirch gewohnt waren. Tatsächlich zeigten sich die BLB’s wie erwartet etwas übermütig. Sie spielten offensiver und vernachlässigten dabei des öfteren die Verteidigung. Dies aber nicht nur die Verteidiger. Auch die Flügelstürmer leisteten zu wenig Unterstützung in der Defense. Hinzu kam, dass sich die Verteidiger selbst nicht immer einig waren, wer welche Zone bzw. welchen Spieler zu decken hatte. Somit eröffneten sich den Pöckianern einige Chancen auf die Führung. Diese Chancen konnten die im Abschluss schwachen Pöckianer jedoch nicht nutzen, was auch der guten Leistung des flinken BLB-Ersatztorhüters Jörg zu verdanken war. Die BLB’s drehten mit der Zeit wie gewohnt immer mehr auf und konnten bald ihren ersten Treffer verbuchen. Gianni tarnte sein Vorhaben, den Führungstreffer zu erzielen, so raffiniert, dass er vermutlich selbst nicht einmal davon wusste.

Im weiteren Spielverlauf stürmten die BLB’s einige Male gefährlich bis vor das Tor der Pöckianer. Die eher schwache Leistung der Pöckianer-Verteidigung, die sich nicht wie die vom BLB, während des Spiels immer mehr verbesserte, konnte diesem Ansturm nicht viel entgegensetzen. Somit war die logische Konsequenz, dass die Pöckianer einen weiteren Treffer kassieren mussten. Kaltblütig verwertete Clausi einen Pass von Mark und baute somit die BLB-Führung aus. Diesen Rückstand wieder einzuholen, war gegen die immer stärker werdenden BLB-Selects, die gegen Schluss noch den Ausfall von Verteidiger Tanner kompensieren mussten, praktisch unmöglich. Somit gewannen die BLB’s dieses Spiel verdient mit 2:0.

Flims, Sportzentrum Prau la Selva
Zuschauer: 2

BLB Torschützen:
1:0 Gianni
2:0 Clausi (Mark, Balz)

BLB Selects: Jörg; Canella, Tanner, Plump, Milli; Balz, Sheimes, Gianni, Clausi, Mark, Färber
An der Bande: Tichonow

awt

 

Hurricane Hobes – BLB Selects 0:1

Grandiose Leistung der BLB-Cracks

Feldkirch, 10. November 2009, Anpfiff 22:10 Uhr (MEZ)

BLB-Coach Tichonow fehlten nach diesem Spiel die Worte. «... super ..., .... genial ...» stammelte er in die Kameras der anwesenden Journalisten. Nachdem er sich wieder erholt hatte, kamen nur lobende Worte über sein Team. «Heute durften wir eine Meisterleistung der BLB-Selects erleben. Das Team erinnerte mich heute an die glanzvollen und ruhmreichen Zeiten, als ich noch Trainer von ZSKA Moskau und der Sbornaja (Anm. der Red.: Die Sbornaja war die damalige sowjetische Nationalmannschaft) war. Dass ich das noch einmal erleben durfte, dafür danke ich meinen Jungs herzlichst» sagte der sichtlich gerührte BLB-Coach.

Doch beginnen wir von vorne: Aus verschiedensten Gründen mussten die BLB-Selects bei diesem Match auf einige Stammspieler verzichten, weshalb sie sich mit nur 7 Feldspielern in Feldkirch einfanden. An die Bildung von Blocks war mit so wenigen Spielern natürlich nicht zu denken, und so wechselten die BLB´s in gut durchdachtem und klar koordiniertem Turnus. Drei Verteidiger und 4 Stürmer bildeten die zwei theoretischen Blocks.

Kaum angepfiffen zeigten die BLB´s, dass sie in dieser Unterzahl nur noch motivierter um den Sieg kämpfen werden. Um die Ressourcen nicht gleich zu massiv zu strapazieren, wurde das Wort DEFENSE gross geschrieben. Auch die Stürmer unterstützten die Verteidigung hervorragend, die für die Hurricane Hobes eine schier unüberwindbare Mauer bildete. Die Chancen, bei denen die Hurricane Hobes die BLB-Mauer doch überwinden konnten, scheiterten allesamt am wie gewohnt souverän spielenden «Torhüter Nr. Gold».

In der klaren Unterzahl, war es den BLB´s natürlich kaum möglich, eine starke Offensive aufzubauen. Trotzdem schafften sie es erstaunlich oft brandgefährlich vor das Tor der Hurricane Hobes. Diese zeigten ebenfalls eine gute Leistung, und mussten sich somit nur einmal bezwingen lassen. Insgesamt war es ein hartumkämpftes Spiel, in dem die BLB´s, bei denen jeder Einzelne eine Glanzleistung zeigte, einen verdienten Sieg nach Hause trugen.

Feldkirch, Vorarlberghalle
Zuschauer: Um diese Zeit?

BLB Torschützen:
0:1 Wulla (Sheimes, Hans)

BLB Selects: Marco; Canella, Fisch, Tanner; Balz, Hans, Sheimes, Wulla
An der Bande: Tichonow

awt

 

EHC Tschiertschen – BLB Selects 2:1

Hat Öl-Böch Fortuna mit einem Fluch belegt?

Lenzerheide, 1. November 2009, Anpfiff 18 Uhr (MEZ)

Die Cracks des BLB wussten, dass sie in diesem Spiel auf einen starken Gegner treffen werden. Sie nahmen den Druck jedoch gelassen und kamen nach einigen Startschwierigkeiten immer besser ins Spiel. Der 0:0-Frieden wurde dann mit einem Tschiartschner Schuss an die Maske des BLB-Keepers beendet. Der Puck prallte ab und flog ins Tor. Ist solch ein Tor überhaupt gültig?, fragten sich die zahlreich anwesenden Sportexperten. Der Mann mit der Pfeife, der an diesem Abend das Sagen hatte, meinte ja und liess das Tor gelten. Nicht viel später verwandelten die Tschiartschner einen Konter und konnten somit ihre Führung zum 2:0 ausbauen. Die BLB-Cracks liessen sich davon aber nicht irritieren, sind sie doch traditionsgemäss einen 2:0 Rückstand gewohnt. Immer mehr fand der BLB ins Spiel und kam vor allem durch schnelle Konterangriffe zu einigen guten Torchancen. Jedoch Fortuna wollte die rote Lampe des Tschiartschner Keepers einfach nicht aufleuchten lassen.

Kurz nach der Pause gelang dann dem BLB endlich der verdiente Anschlusstreffer. Tanner benutzte einen Verteidiger als Bande für einen indirekten Pass. Der Puck spickte zu Nold, der ausholte und abdrückte. Noch ein Abpraller und der Puck war im Tor. Durch diesen Treffer motiviert steigerte der BLB das Tempo und hatte einige Chancen zum Ausgleich. Dia Tschiartschner hatten in diesem Match zwar das bessere Zusammenspiel, der BLB aber die schnelleren und gefährlicheren Konter. Dies wurde jedoch im Abschluss nicht belohnt, obwohl der BLB in den letzten Spielminuten die Tschiartschner voll in die Zange nahmen.

Und so stand es nach der regulären Spielzeit lausige 2:1 für die Tschiartschner. Weshalb dieses Pech im Abschluss bei den BLB´s? Niemand weiss darauf eine wirkliche Antwort, jedoch muss spekuliert werden, dass Öl-Böch, dessen Frisur am Vorabend unglücklich verunfallte, Fortuna mit einem Fluch belegt hatte ...

Lenzerheide, Sportzentrum
Zeitweise bis zu 11 Zuschauer

BLB Torschützen:
2:1 Nold (Tanner, Wulla)

BLB Selects: Marco, Tanner, Canella, Sheimes, Hans, Wulla, Beat, Nold, Balz, Frässer, Johnnie
An der Bande: Tichonow

awt

 

Soft Ice Team – BLB Selects 3:4

BLB-Selects weiterhin ungeschlagen in dieser Saison

Schaffhausen, 10. Oktober 2009, Anpfiff 10 Uhr (MEZ)

Nach 2 einfachen Siegen in der noch jungen Saison, stiessen die BLB-Selects in Schaffhausen auf einen ernstzunehmenden Gegner, das Soft Ice Team. Fast schon traditionell geriet der BLB ziemlich schnell unter Druck und infolge einer sehr schwachen Verteidigung bald mit 2:0 in Rückstand. Dass dieser Rückstand nicht höher ausfiel war nur einer Glanzleistung der Torhüterlegende Mösi äh Marco zu verdanken.
Nach dieser äusserst schwachen Startleistung hämmerte Coach Hille auf seine Truppe ein. Er drohte ihnen sogar mit der höchstmöglichen Strafe - 120 Minuten Bierentzug. Diese Drohung zeigte Wirkung. Der BLB fand bald den Anschluss an seine besseren Leistungen und dies wurde auch mit Treffern belohnt. Beat erlöste den BLB und erzielte das erste diesjährige reale Tor für den BLB. Bald darauf verwertete der Blonde aus dem Schanfigg eine Chance eiskalt. Somit gingen die beiden Teams mit dem Spielstand von 2:2 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit (gab zwei 45-Minuten Halbzeiten) befand sich der BLB in gewohnt unschlagbarem Rausch und zeigte ein souveränes Spiel. Ebenfalls zeigte der BLB die nötige Klasse um den Gegner nicht zu demütigen. Beat, der sehr oft versuchte das Tor nicht zu treffen, verfehlte sein Ziel souverän niemals. Einzig Wulla verfiel dem Spielrausch, verfehlte das Ziel und traf zum 2:3 Führungstreffer. Coach Hille jedoch wollte ein Penaltyschiessen. Deshalb gestand man dem Gegner den Ausgleich zu. Die beiden Time-Outs in den letzten 3 Spielminuten änderten nichts mehr, führten jedoch zu einem Wutausbruch beim Schiri, der daraufhin seine Pfeife misshandelte, was fast zu einer Spieldauer-Disziplinarstrafe führte.

Im Penaltyschiessen zeigte Präsi Balz sein ganzes Können. Wulla hingegen traf, und der BLB ging mit 3:4 in Führung. Beat wollte dem Coach noch ein besonders schönes Abschiedsgeschenk machen und einen in die Legende eingehenden Penalty schiessen. Doch kurz vor dem Tor stolperte er aus noch abzuklärenden Gründen und das Abschiedsgeschenk bestand nur noch aus einem blutigen Kinn.
Der Zauberer Marco (Seine Abstammung von Harry Potter lässt sich kaum mehr verleugnen) hielt im Penaltyschiessen sein Tor souverän sauber und somit gewann der BLB das Spiel mit 3:4.
Coach Hille bedankte sich bei seinem Team für diese Glanzleistung.

Ein grosses Dankeschön geht auch an das Soft Ice Team. Sie waren von B wie Bier (das zwar bald ausging, da sie den BLB auch in diesem Punkt unterschätzt hatten) bis U wie Unterkunft ein sehr guter Gastgeber.

Irgendwo in Schaffhausen
Zeitweise bis zu 3 Zuschauer

BLB Torschützen:
2:1 Beat
2:2 Blonder
2:3 Wulla
3:4 Wulla

BLB Selects: Marco, Fisch, Hochi, Wulla, Tanner, Beat, Hans, Balz, Frässer, Sheimes, Milli, Blonder
An der Bande: Hille, Godfather Tichonow, Don Promillo, Mösi

awt

 

HC Altnau – BLB Selects 2:5

Souveräne Aufholjagd der BLB-Selects

Arosa, Eissporthalle Obersee, 11. Oktober 2008

Nach der grossen Sommerpause (fast 8 Monate) startete gestern für den BLB wieder die Saison.
Präsi Balz hatte dazu bewusst einen schwachen Gegner ausgesucht, damit die BLB's im ersten Spiel nur gewinnen konnten. Dieses Opfer war der HC Altnau, der die Tage gerade im Trainingslager in Arosa verweilte. Einige Startvorteile jedoch durften sie geniessen. Sie waren ans Eis gewöhnt (manche BLB's mussten erst wieder überlegen, wie man sich die Schlittschuhe bindet) sie waren voll motiviert und sie starteten mit vier Blöcken ins Spiel.

Anpfiff 13:15 Uhr (MEZ)
Kaum angepfiffen versuchte doch tatsächlich ein Thurgauer (Altnauer) mit einem Weitschuss unseren
noch mit glasigen Augen kämpfenden Torhüter zu überwinden. Dieser hielt den Schuss
zufälligerweise jedoch souverän. Die BLB's versuchten darauf massiv Druck auf die Thurgauer auszuüben und strebten eine schnelle Führung an. Wie gesagt: Versuchten! Das erste Viertel wurde
von Nachwehen vom Ausgang am Vortag? beherrscht und so gingen die Thurgauer mit 2:0 in Führung. Am ehesten noch einer Torchance Nahe war der neu eingekaufte tschechische Jungstar Milli mit einem Lattenschuss.

Vom Start des zweiten Viertels kann ich nicht viel berichten - Hatte was wichtigeres zu tun:
Stärkung holen für die verwirrten BLB's. Jedoch soviel hatte ich dann noch mitbekommen,
dass es ein lausiges hin und her Kontern war. Beide Mannschaften schafften es jedoch nicht,
die sehr starken Torhüter zu überwinden (Man bemerke: der BLB-Torhüter gilt nun auch
als stark - Die Trübheit in Hirn und Augen war überwunden). Somit stand es nach einem ultraschwachen zweiten Viertel immer noch 2:0 für die Thurgauer.
Das war dem Schlechten dann doch zuviel für den kurzfristig eingeflogenen God Fadder of Trainerlegende Tichonow (mit der UdSSR 8 x Weltmeister geworden) und dieser hämmerte in der Pause gnadenlos auf die BLB‘s ein und versuchte ihnen das Wort Strategie zu erklären.

Mit der tichonowschen Angst im Nacken (oder dem Stärkungsbier im Blut) starteten die BLB’s ins dritte Viertel. Und es wirkte. Das Spiel fand praktisch nur noch vor dem gegnerischen Tor statt. Endlich kam auch die Erlösung. Auf Pass von Sheimes bezwang Gianni den Thurgauer Torhüter und schoss das erste BLB-Tor der Saison. Der Knopf löste sich dadurch zwar noch nicht ganz, aber die BLB’s wurden immer stärker. Wieder auf Pass von Sheimes traf Präsi Balz zum Ausgleich. Der Pausengong rettete die Thurgauer vor weiteren Treffern der nun klar überlegenen BLB’s und somit ging es mit 2:2 in die letzte Pause.

Ersatz-Trainer Tichonow konnte nun endlich seiner Truppe auch ein paar gute Worte schenken. Doch von Zufriedenheit war da bei ihm noch nicht viel zu spüren. Sieg oder Tod hämmerte er seiner Truppe ein. Die BLB’s dankten ihm die guten Worte (oder doch nicht etwa aus Angst?) mit einem souveränen letzen Viertel. Wulla schoss in einem wie von Vollzugswahn besessenen Einzelgang den Führungstreffer für die BLB’s und Beat triumphierte kurz danach auf Pass von Müsse zur nun wohlverdienten 4:2 Führung. Der Bann war gebrochen (oder die Nachwehen vom Freitagsausgang endgültig überwunden). Souverän versenkte der tschechische Jungstar Milli einen Abpraller gnadenlos und brach so dem Gegner endgültig das Genick. Alles in allem ein wohlverdienter Sieg für den ungekrönten Schweizermeister BLB.

Mannschaft BLB Selects: a hampfla superstars

Zuschauer: ca. 4, teilweise bis zu 6

Tore:
2:1 Gianni (Sheimes)
2:2 Balz (Sheimes)
2:3 Wulla
2:4 Beat (Müsse)
2:5 Milli

awt

 

EHC Tschiertschen – BLB Selects 5:5

Remis gegen starken EHC Tschiertschen

Lenzerheide, 25. März 2007

Das letzte Spiel der Bonaduzer Bierliebhaber fand am 25. März gegen den EHC Tschiertschen statt, der wohl auch als Favorit gehandelt worden war. Der grösste „Kack“ musste wohl Präsident Balz in den Hosen gehabt haben, so setzte er, wohl um allen beteiligten, aber sicher auch sich selber die Nervosität zu nehmen, das Richi Kreis Cup Schinkenfresstival auf den Vorabend an. Mental gestärkt, jedoch mit mehrheitlichem Nachbrand trat die Truppe den Weg auf die Lenzerheide an. Coach Hille, der sich auf seinem angesägten Stuhl fürs Spiel viel vorgenommen hatte, bereitete sich „Oben“ auf das Spiel vor. Nun wurde Angepfiffen, oder bessergesagt angerufen. Denn leider hatte der Schiedsrichter die Pfeife vergessen, oder müsste dieses Wortspiel in umgekehrter Rheinfolge lauten? Jedenfalls fiel der erste Torschuss auf Tschirtschner Gehäuse ca. nach 1,5 Minuten. Gianni the Bunny verwandelte eiskalt zwischen den Beinen des Torwarts, leider wurde der Treffer wegen verschobenem Tor aberkannt. Vielleicht hätte der leider ausbleibende, aber doch schon Legendäre zu frühe Torjubel etwas genützt. So musste es an Beat liegen, den Puck in der achten Spielminute zu verwandeln. Gemäss Matchblatt, dass übrigens nicht etwa von den Assistenten Stan, Balzerin oder Simon ausgefüllt wurde, sondern vom Chef persönlich, auf Zuspiel von „Schani“ und „Apergaus“. Hinzuzufügen ist, dass der Schiedsrichter sich in der Zwischenzeit ein Trillerpfeifchen ergattern konnte. Leider hielt die Führung nicht lange an, denn die Ferienörtler nahmen die Verteidigung der Selects förmlich auseinander und konnten sich 3 Tore gutschreiben lassen. Hille stellte fest, dass Torhüter Marco sehr betrunken Aussieht. Wohl gesagt aber, dass dies die Leistung unseres Keepers nicht beeinträchtigte, denn dank seiner starken Leistung war es bei drei Treffern geblieben. 10 Minuten vor der Pause konnte Beat mit einem scharfen, flachen Slaphshot den Goali zwischen den Eiern bezwingen. Danach war Pause, was für einige ein Glück sein musste, denn Verteidiger Wulla stand kurz vor dem Kollaps. Nach dem Pausentee ging es ähnlich weiter wie im ersten Abschnitt. Die Tschiertschner machten das Spiel und die BLBs, meisten Beat, konnten ab und zu einen Konter erlaufen. Leider konnte die Defensive der Bonaduzer dem enormen Druck nicht standhalten und musste einen weiteren Treffer zulassen. Balz hat ne Fahne. Es muss wohl ca. eine Viertelstunde nach der Pause vergangen sein, als abermals Beat den Puck auf der roten Linie ergattern konnte und zum vier zu drei einlochen konnte. Nun merkte die Bonaduzer Bierlibhaberei, dass dieser Match noch keineswegs Verloren war und gestalteten ihr Spiel offensiver. Vielleicht einwenig zu offensiv, denn der 5. Gegentreffer folgte prompt. Doch die Selects liessen ihre Köpfe nicht hangen und natürlich ist auch klar, wer den vierten Treffer erzielen würde. Auf Zuspiel von Fisch konnte Beat erneut eindrücken. Nun wurde es allmählich gefährlich auf dem Heidner Eis, denn der Gegnerische Torwart verwarf seine „Palutta“ in richtung Bande. Sollte es für die BLBs tatsächlich noch ein kleines Happy End geben? – Natürlich, Wulla spielte die Scheibe abermals zu Beat, der zum 5 zu 5 Endstand traf.

Mit einer Welle vor den zahlreich erschienen Zuschauern beendeten wir die erste Hockey Saison der BLB - Selects.

Sportzentrum Dieschen, Lenzerheide
9 Zuschauer

BLB’s Skorer:
0:1 Beat (Gianni, Pagau)
3:2 Beat
4:3 Beat
5:4 Beat (Fisch)
5:5 Beat (Wulla)

BLB Selects: Marco, Fisch, Pagau, Wulla, Puhu, Müsse, Canella, Beat, Balz, Gianni
An der Bande: Hille, Simon, Heidi, Buchli



 

BLB Selects – Battling Bishops 6:7

Knappe Niederlage der BLB Selects gegen die Battling Bishops (Chur Fans)

Arosa, 10. Februar 2007

Der Torreigen wurde nach einer ausgeglichenen Startphase durch Beat eröffnet. Er traf bei seinem Comeback nach rund 10 Minuten aus spitzem Winkel zum 1:0. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels kontrollierten die Selects den Gegner. Sämtliche von den Bishops abgegebenen Torschüsse wurden von Marco, der einmal mehr eine starke Leistung zeigte, abgewehrt.
Der Start ins zweite Drittel missriet den Selects gründlich. Die Battling Bishops nutzten die Verwirrung in den Abwehrreihen der BLB’s zu drei Toren in Folge. Dazu kam, dass in dieser Zeit mit Canella, einer unserer Stammverteidiger, nach einem unglücklich verlorenen Zweikampf, ausfiel. Doch die Selects gaben sich noch lange nicht geschlagen. Nach einer Druckphase traf Hochi mittels Weitschuss zum 2:3. Kurz vor der Pause traf Beat nach dem Zuspiel von Balz zum 3:4.
Nach der zweiten Eisreinigung kamen die Selects neu motiviert aus der Kabine. Sheimes traf kurz nach Wiederbeginn zum 4:4 Ausgleich. Doch in der Folge konnten die Bishops auf 6:4 davonziehen. Daraufhin folgte ein weiteres Aufbäumen der BLB’s, sie kamen durch zwei Solos durch Wulla und Beat wiederum zum Ausgleich. Rund eineinhalb Minuten vor Schluss mussten die Selects dennoch das 6:7 hinnehmen.
Trotz der Niederlage war im gesamten Team ein deutlicher Aufwärtstrend auszumachen. Die Spieler sollten somit dem letzten Saisonspiel positiv entgegenschauen.

Eishalle Obersee 1 Zuschauer

BLB’s Skorer: 1:0 Beat (Canella)
2:3 Hochi (Beat, Wulla)
3:4 Beat (Balz)
4:4 Sheimes (Beat, Balz)
5:6 Wulla
6:6 Beat (Mäx)
BLB Selects:
Beat, Marco, Balz, Wulla, Fränci, Canella, Stefan, Mäx, Röbi, Sheimes, Hochi, Gianni



 

BLB Selects – Soft Ice Team 5:12


Geschwächte BLB Selects unterliegen dem Soft Ice Team


Arosa, 3. Februar 2007

Mit gerade 5 eigenen Feldspielern mussten wir in diese Partie gehen. Im Tor stand „Gäba“ von den Tigers. Nun zum Spiel eigentlich begann alles so gut, nach wenigen Sekunden traf Gianni zum 1:0. Seinen mittlerweile populären Schrei bekamen die wenigen mitgereisten Fans natürlich auch zu hören. Wir spielten gut mit, störten den Gegner früh und konnten so verhindern dass wir überlaufen wurden. Durch einen kleinen Fehler kam der Gegner zum 1:1.
Kurz darauf konnte Balz uns erneut in Führung schiessen. Aber wir kamen immer mehr unter Druck sodass dem Soft Ice Team der Ausgleich zum 2:2 gelang. Wir kämpften hervorragend. Und kurz vor der Pause konnte Balz schon wieder jubeln, wir führten also 3:2 obwohl der Gegner besser spielte. Kaum war das Bully angespielt lag die Scheibe in unserem Netz und es kam noch schlimmer mit dem Pausenpfiff ging das Soft Ice Team dass von Säntis gecoacht wurde erstmals in Führung. Alles was in der ersten Viertelstunde nach der Pause passierte sollten wir so schnell wie möglich vergessen. Wir kassierten Tor um Tor im Minutentakt. Balz konnte mit 2 weiteren Treffern noch ein wenig Resultatkosmetik ausüben. Wir fielen auseinander. Vielleicht war das Problem auch konditionell bedingt. Wir verloren also erneut sehr hoch. Wichtig zu erwähnen ist das Jean zu seien ersten Scorrerpunkt kam.

Eishalle Obersee 3 Zuschauer

BLB`s: Gabriel, Fisch, Frässer, Wulla, Röbi, Gianni, Manu, Jean, Balz

 


Richi Kreis Cup 2oo7


Arosa, 20. Januar 2007

Endlich war es wieder so weit, am Samstag 20. Januar stand der so lang ersehnte dritte Richi Kreis Cup an. Das Ziel am Morgen war klar nur der Turniersieg konnte unseren Erwartungen gerecht werden. Das erste Spiel war eine Kopie des Finalspiels vom letzten Jahr. Die Gröllheimer waren natürlich besonders heiss auf dieses Spiel. Aber nach ein paar Anfangsnervositäten waren wir im Spiel und durch Tore von Bundi und Nischa gewannen wir 2:0. Das nächste Gruppenspiel gegen die Baracudas gewannen wir ebenfalls. Und zur Krönung schlugen wir auch noch Sargans die sich dieses Jahr besonders stark zeigten. Während der Mittagspause genossen wir ausnahmsweise ein Mineralwasser, ausser natürlich Hochi traute sich 2 Spezli und ein Luz zu. Der Halbfinal gegen den Fanclub Thurgau war dann eine Zitterpartie. Wir gingen zwar in der 2. Minute durch einen Penalty geschossen von Bundi in Führung. Alles was man nachher von den Feldspielern sah war einfach bloss schlecht, Marco der uns mit unglaublichen Paraden im Spiel hielt blieb auch nach diesem Match noch ungeschlagen. Gratulation!!! Wir gewannen auch den Halbfinal. Danach hatten wir eine lange Pause, klar war aber dass wir im Final wieder auf den EHC Sargans treffen würden. Bei einem „gletschkalten“ Bier in den Katakomben wurde die Finaltaktik noch mal ausführlich besprochen. Um 17.00 MEZ ging es auch los, alle wussten um die Bedeutung dieses Spiels. Head Schiedsrichter Kenten eröffnete das Final, Nischa forderte uns immer wieder auf mit Geduld zu Spielen was nach 3 Minuten auch belohnt wurde Wulla traf zum verdienten 1:0. Nischa erhöhte kurz darauf zum 2:0. Es war ein schnelles Spiel alle wussten dass es nur noch 20 Minuten volle Konzentration brauchte. Wulla erhöhte noch zum 3:0 und Canella machte den Sack endgültig zu (4:0). Es war also klar, wir gewannen den Richi Kreis Cup erneut. Die grösste Ehre nach dem Spiel war allerdings Richi Kreis die Hand zu schütteln. Bundi wurde Torschützenkönig des Turniers, den besten Goalie des Turniers stellten jedoch die Baracudas. Die grösste Genugtuung für uns ist aber zu wissen dass unser Torhüter während den ganzen 3 Jahren noch nie aus dem Spiel einen Treffer hinnehmen musste. Danke Marco für die tollen Leistungen.
In der Garderobe ging es dann aber rund. Wie es bald zur Tradition gehört haben wir wieder gesoffen wie Lipp. Die Nacht war noch jung und wir gingen natürlich noch auf die Piste…

Der Richi Kreis Cup war einmal mehr einfach Klasse, ebenfalls möchten wir uns bei der „Stüblicrew“ bedanken die eine souveräne Leistung abrufen konnte.

 


Fönn Daxx – BLB-Selects 5:3


Erste Niederlage für BLB-Selects


Schiers, 8. Januar 2007

Und dabei hatte doch beim ersten Einsatz auf fremdem Eis alles so gut begonnen. Nach nur gerade fünf Minuten konnte Wulla zum 0:1 scoren. Ein komisches Tor mit einer sehr sehr schwachen Torhüterleistung, war Wulla doch als Center am Bully und schoss direkt aufs Tor und drin. Wer weiss, vielleicht auch ein Geniestreich unseres Grossmaules.
Doch von dort an rissen die Mittelschüler das Zepter an sich und der Ausgleich war nur noch eine Frage der Zeit, da bei den wenigen Entlastungsangriffen der BLB-Selects die Stürmer einfach zuwenig abgeklärt waren um eiskalt zuzuschlagen. In der 24.min trafen die Mittelschüler dann nur den Pfosten und in der 25.min wurde Goalie Marco endgültig alleine gelassen und der Ausgleich zum 1:1 musste hingenommen werden. Dieses Tor schien nun den Mittelschülern den Knoten gelöst zu haben, es wurde nur noch in eine Richtung Eishockey gespielt. Marco und auch die Verteidigung zum Teil machten jedoch einen guten Job, das Einzige was für die Mittelschüler herausschaute, war in der 30min ein satter Lattenschuss und so waren auf Seiten der BLB-Selects alle froh dass man nach 40min mit einem Rückstand von nur 2:1 in die Pause konnte.
Während die meisten der BLB-Selects die Pause zum Verschnaufen brauchten, musste sich Canella immer noch über einige Fehlentscheide des Schiedsrichters aufregen und er konnte ihn tatsächlich dazu bringen, dass es „fantastisch“ wäre, wenn er einige Laute in gewissen Spielsituationen von sich geben würde, damit man weiss ob weitergespielt wird oder ob es einen Unterbruch gibt.
Als der Spielbetrieb dann wieder aufgenommen wurde, fiel das Geschehen so hin und her, es schien niemand wollte dem Andern etwas tun. Dies war die Stunde der neuen „hungrigen“ von den BLB-Selects zu zeigen, dass in Zukunft mit ihnen gerechnet werden muss. Der Reihe nach erarbeiteten sich Gianni, Jean und Müsé hochprozentige Chancen. Vor allem das Solo von Müse über das ganze Feld war sehenswert.
Allmählich wollten die Mittelschüler dann doch wieder das Spielgeschehen an sich reissen und sie begannen wieder Druck auf das Tor von Marco zu entwickeln. So wurde dieser wieder vermehrt zu unwiderstehlichen Paraden gezwungen. Grosses Kompliment. In der 68.min kam dann jedoch was kommen musste und es stand 3:1 für die Mittelschüler. Nur gerade drei Minuten später konnte Wulla wie aus dem Nichts nach einem herrlichen Zuspiel von Präsi Balz wiederum den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen. Nun roch man auf Seiten der BLB-Selects wieder an den Punkten und die Linien wurden für die Schlussphase auf total Offensive umgestellt. Wie in einem Spielrausch erarbeitete man sich nun Chance um Chance und tatsächlich konnte man in der 78.min wiederum durch Wulla auf Pass von Balz und Marco, über das ganze Feld, zum 3:3 ausgleichen.
Nun wollte man gewinnen! Nur gerade vier Minuten nach dem Ausgleich setzte Canella nach einem Hammer ab der blauen Linie den Puck nur an den Pfosten. Ergerlich! Und wie es so schön ist, wenn man sie vorne nicht macht, bekommt man sie hinten. Zwei wunderschöne Tore in der 87. und 90.min der Mittelschüler bedeuteten den Endstand von 5:3.
Man liess sich jedoch nicht unterkriegen und analysierte nach dem Match bei der einen oder andern Fläscha im Sossastübli die positiven Seiten des Spieles.

Mannschaftsaufstellung BLB-Selects:
Marco; Köbi, Pagau; Canella, Fisch; Wulla, Müsé, Jean; Balz, Gianni, Breda

Offeneisbahn Schiers

Zuschauer: keine
Mittelschule Schiers - BLB-Selects 5:3 (2:1, 1:1, 2:1)

Tore:
0:1 Wulla
3:2 Wulla (Balz)
3:3 Wulla (Balz, Marco)

Strafen: keine

Bemerkungen:
BLB-Selects ohne Beat (verletzt)
Pfostenschuss 82.min Canella

 


BLB-Selects – EHC Barracuda 10:2


Start geglückt!


Arosa, 25. November 2006

10:2 stand auf der Anzeigetafel nach 60 Minuten! Wer hätte das gedacht? Fast schon eine Meisterleistung wenn man bedenkt, dass drei Leute noch nie zuvor in einer Eishockeyausrüstung waren....
Angefangen hat alles ziemlich harzig, wir spielten nervös und brachten zu wenig Ruhe ins Spiel. Darum waren es dann auch die Barracudas, die sich in unserem Drittel festsetzten und Druck machten. Doch Torhüter Marco hatte alles im Griff, vor allem ihm war es zu verdanken, dass es noch 0:0 stand! Coach Hille stand die Nervosität förmlich ins Gesicht geschrieben, als nach 5 Minuten noch kein anständiger Schuss aufs gegnerische Tor gebracht wurde und wir doch zum Teil arg in die Defensive gedrängt wurden. Umso grösser war die Freude, als Beat in der 10. Spielminute das erste Tor geschossen hat. Dieses Tor, das Erste der BLB-Selects, wurde dann auch mit einem kleinen Geschenk belohnt. Herzliche Gratulation an Beat! Dieses Tor schien uns nun den Knopf gelöst zu haben. Nur gerade drei Minuten Später war es wiederum Beat der den Spielstand auf 2:0 erhöhte. Dies war denn auch der stand nach dem 1. Drittel.
Im 2. Drittel war es dann unser Verteidigungs- Duo Canella und Fisch, die nach nur gerade 1:35 auf 3:0 erhöhten. Nun konnte man sogar ein paar schöne Kombinationen auf Seiten der BLB-Selects bewundern, nachdem Wenda noch das 4:0 erzielen konnte waren es dann für einmal die Barracudas die jubelten. Beat erhöhte jedoch schnell mit zwei Toren vom 4:1 zum 6:1, dies ganz zur Freude von Betreuer-Staff Hille und Jumbo. Dazu muss noch erwähnt werden, dass das 6:1 durch Pagaus Superpass, über das ganze Feld, eingeläutet wurde. Die Barracudas erzielten noch einen sehenswerten Treffer zum 6:2, ehe es zum 2. Pausenschnupf ging.
Im letzten Drittel wurde der Skore durch Wenda (zwei Mal) und Beat bis zur 52. Minute auf 9:2 erhöht. In der 58. Minute machte der wendige Breda das „Stängeli“ komplett, was ihm wohl oder übel ein Harras Spezli kosten wird… Besten Dank Breda.
Coach Hille zeigte sich nach dem Spiel sichtlich erfreut über den ersten Sieg im ersten Spiel, welcher dann auch noch bis in die frühen Morgenstunden, in diversen Bars von Arosa, gefeiert wurde.

Mannschaftsaufstellung BLB-Selects:
Marco; Canella, Fisch; Pagau, Wulla; Breda, Jean, Gianni; Wenda, Beat, Stefan

Eissporthalle Obersee, zu den besten Zeiten 10 Zuschauer :-)
BLB-Selects – EHC Barracuda 10:2 (2:0, 4:1, 4:1)

Tore: 1:0 9:28 Beat (Pagau)
2:0 12:56 Beat (Wenda)
3:0 21:35 Canella (Fisch)
4:0 23:39 Wenda (Wulla, Beat)
5:1 30:00 Beat (Wenda, Wulla)
6:1 33:55 Beat (Pagau)
7:2 41:48 Wenda (Beat, Stefan)
8:2 48:14 Beat (Wenda)
9:2 51:54 Wenda (Beat, Marco)
10:2 57:06 Breda

Strafen: 15:27 Pagau 2 min. (Spielverzögerung)
54:04 Beat 2 min. (Spielverzögerung)